Projekt Bauchglück 2.0

Gezieltes Training zur Prävention von Beckenboden- und Rektusdiastaseproblemen während einer (Folge-)Schwangerschaft


Juhu, schwanger!


"Wer bereits ein Kind hat und zum zweiten Mal schwanger ist, weiß, was frau erwartet", dachte ich. Schnell wurde ich eines Besseren belehrt. Von der ersten Schwangerschaft auf starke Übelkeit und Geruchsempfindlichkeit eingestellt war ich überrascht, mich während der ersten zwölf Wochen mit Kind Nr. 2 kein einziges Mal auf der Toilette wiederzufinden. Glück gehabt! Auf andere Dinge wiederum war ich weniger vorbereitet. Wie konnte es sein, dass der Bauch schon in der neunten Woche aussah, als wäre ich im vierten Monat schwanger? Sollte Husten und Niesen tatsächlich schon so früh eine Herausforderung für den Beckenboden darstellen? Und lag es wirklich im Bereich des Möglichen, dass meine geraden Bauchmuskeln schon vor dem vierten Monat auseinanderzuweichen schienen?

Andere Voraussetzungen und neue Herausforderungen Offensichtlich konnten mir die Erfahrungen aus der ersten Schwangerschaft nun doch nicht (immer) weiterhelfen. Der Grund dafür liegt eigentlich auf der Hand, schließlich startet frau in Schwangerschaft Nr. 2 auch mit (etwas bis komplett) anderen Grundvoraussetzungen. Die Belastung, die sowohl die Bauchwand als auch der Beckenboden während der ersten Schwangerschaft und der Geburt erfahren haben, macht sich meist schon zu Beginn des Projekts Bauchglück 2.0 mehr oder weniger deutlich bemerkbar. Die sehr rasch einschießenden Hormone verstärken dieses Gefühl zusätzlich gemeinsam mit der veränderten und oft verbesserten Körperwahrnehmung, die mit der ersten Schwangerschaft, der Geburt und der Zeit des Wochenbetts einhergegangen sind. Und dann wäre da noch Kind Nr. 1, das Mama bisweilen mehr auf Trab hält, als ihr lieb ist.



Fit BLEIBEN!


Fakt ist also, dass eine erneute Schwangerschaft auch eine erneute Belastung für den bereits einmal (oder mehrfach) beanspruchten Beckenboden und die ausgedehnte Bauchwand darstellt. Fakt ist aber auch, dass eine zweite (oder dritte, vierte, …) Schwangerschaft nicht zwangsläufig mit stärkeren Beschwerden einhergehen muss! Denn wie du sicher bereits aus Projekt Schwangerschaft und Rückbildung 1.0 weißt, kann gezieltes Training nicht nur die Bauchwand kräftigen und den Beckenboden stärken, sondern zudem auch Rückenbeschwerden lindern, die Körperhaltung verbessern, die Geburt erleichtern und die anschließende Rückbildung beschleunigen.

Das Motto lautet also mehr denn je: „Fit BLEIBEN!“ Und zwar von Anfang an, es zahlt sich aus! Wenn du regelmäßig trainierst, bist du nicht nur allgemein fitter und deinem Alltag als Schwangere mit aktivem Kleinkind gegenüber besser gerüstet, sondern du wirst auch merken, wie deine Muskeln deinen Bauch stützen und dich vor dem einen oder anderen Beckenboden-Aha-Moment bewahren.



Aller Anfang ist einfach


Du bringst dein Training nicht im Mama-Alltag unter? Mit Kleinkind ist es so schwierig? Allein macht’s keinen Spaß? Kein Problem, da gibt es Abhilfe! Wusstest du, dass eine Stunde Training nur 4,16% deines Tages ausmacht? Dass du ins mamaFIT-Training mit so vielen Kindern kommen kannst, wie du möchtest? Dass fast immer ein Spielplatz in der Nähe ist? Und dass das Fitbleiben mit einem regelmäßigen Fixpunkt, einer netten Gruppe und einer wunderschönen Trainingslocation besonders gut klappt? Denn das oberste Credo einer jeden Mama sollte sein: Nur wer sich selbst Gutes tut, kann sich auch um andere kümmern.



 


Die Autorin MMag. Ulli Fritzl-Parz ist Vorstandsmitglied bei Vemina – Netzwerk zur Förderung von Frauen*, Gesundheit und weiblicher Vielfalt und mamaFIT-Rektusdiastase-Trainerin. Sie arbeitet in Wien freiberuflich als Gruppentrainerin. Dabei unterstützt sie Frauen während der Schwangerschaft, rund um die Geburt sowie in der Rückbildung nach dem Wochenbett mit ihren ganzjährigen Bewegungsprogrammen.


Kontakt u. Info: MMag. Ulli Fritzl-Parz

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